LE REX
LE REX. Die fünf Schweizer Jazzmusiker mit dem französischen Artikel im Namen sind zurück. Allesamt Vertreter der Königsklasse, mit vielen ungeraden Grooves und Geisterbahn-Soundtracks im Gepäck – denn so möchten sie gern, dass über sie geschrieben wird. Keine Zuschreibungen bitte wie „Jazz-Quintett“ oder „Brass Band“, und auch das gefühlte „Alpenglühen“ streichen wir aus dem Text. Verkürzen wir also auf „energetische Live-Auftritte und die Fähigkeit, komplexe Harmonien mit mitreißenden Rhythmen zu kombinieren“, lassen aber die legendären Bläserchoräle nicht aus. Im Jazzclub präsentiert die Formation um Saxofonist Marc Stucki ihr Projekt „3-Stages“, ein Konzept der musikalischen Dreifaltigkeit: Werke aus drei EPs und drei Welten – einmal bunt nachbearbeitet, einmal live vom Raum inspiriert und einmal purer, themenfreier Groove. Je nachdem, was man darin hört, führt das an andere Orte: Sonnenuntergänge über Kapstadt, Kurt Weills Berlin oder an den Ort, an dem man eben gerade ist. So soll Musik sein.
Benedikt Reising Altsaxofon Flöte / Marc Stucki Tenorsaxofon / Andreas Tschopp Posaune / Marc Unternährer Tuba / Christoph Steiner Schlagzeug